Abraham kann nichts dafür. 66 neue Satiren by Ephraim Kishon

By Ephraim Kishon

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Aber nachdem ich sie ins Haus gebeten hatte, klärte sich ihre mysteriöse Äußerung auf. Sie war nicht etwa verschnupft, sondern hatte sich lediglich vorgestellt. Sie hieß Shashiko Hachitishu und war niemand geringerer als die japanische Übersetzerin meiner Bücher. In diesem Augenblick gewann sie meine Zuneigung trotz ihrer übergroßen Brille. »Ich freue mich ganz besonders, Sie kennenzulernen«, informierte sie mich in fließendem Deutsch und unterstrich ihre Gunst mit bezauberndem Lächeln. »Ganz meinerseits«, lächelte ich lieblich zurück und faltete die Hände vor der Brust, während ich mich tief verneigte.

Aaron war ein unverbesserlicher kleiner Intellektueller. In der Schule fühlte er sich wohl wie ein Fisch im Wasser, war ständig der Klassenerste und verbrachte die Tage damit, seine Nase in dicke Bücher zu stecken. Die Zukunft schien düster, wahrhaftig. Eines Tages setzte sich Papa Weinreb hin, um mit seinem Sohn ein Gespräch von Mann zu Mann zu führen: »Mein Junge«, begann er, »es ist eines Vaters Pflicht, seinen Sohn zu warnen. Wenn du dich nicht bald änderst, wird es ein schlimmes Ende mit dir nehmen.

Nach einigem Nachdenken durchbrach ich die Stille: »Schade, daß Sie nicht in Ihrer traditionellen Nationaltracht gekommen sind«, sagte ich, um irgend etwas zu sagen. »Übrigens, darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten? « »Nein, danke«, lächelte meine kleine Geisha, »ein trockener Martini tut's auch. « Sie konnte bezaubernd lächeln, meine winzige Übersetzerin, und dazu zeigte sie eine Überzahl blendend weißer Zähne. Plötzlich wurde mir klar, daß einem das Schweigen viel leichter fällt, wenn man so ein Lächeln made in Japan sein eigen nennt.

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